
Ein kleines Branding-Projekt ist in wenigen Tagen erledigt, ein umfassender Markenumbau kann ein Jahr dauern. Der Regelfall liegt bei acht Wochen für ein Corporate Design mit Logo, Designsprache, Styleguide und ersten Anwendungen. Website, Leitsystem und Packaging kommen als eigene Zeitblöcke dazu. Mindestens drei der acht Wochen gehören dem Unternehmen: Abstimmung, Änderungswünsche und Freigabe.
Ein kleines bis mittleres Corporate-Design-Projekt dauert acht Wochen. Der Styleguide am Ende hält fest, wie Logo, Farben, Schrift und Bildsprache einzusetzen sind, damit die Marke überall gleich auftritt. Die Phasen im Überblick:
In den acht Wochen sind kleinere Umsetzungen enthalten: Geschäftsausstattung, erste Entwürfe für Folder und PowerPoint sowie Vorlagen für Social Media. Größere Bausteine laufen als eigene Projekte, nämlich Website, Leitsystem (die Beschilderung und Orientierung in Gebäuden oder auf Arealen) und Packaging. Bei einem reinen Packaging-Projekt bildet die Verpackung den Kern der Umsetzung.
Eine klassische Website braucht danach ein bis zwei Monate für das Screendesign, also die Gestaltung der einzelnen Seiten am Bildschirm, und noch einmal so lange für Programmierung, Finalisierung und Launch. Zusammen sind das zwei bis vier zusätzliche Monate.
Das schnellste Projekt der letzten Jahre war nach wenigen Tagen fertig: kleiner Umfang, konkretes Briefing, klare Vorgaben, sofortige Freigabe. Das längste dauerte ein Jahr. Dort rollten wir die gesamte Markenstruktur neu auf. Dazu kamen viele interne Abstimmungen beim Kunden, mehrere Freigabeprozesse, laufend Änderungswünsche und am Ende ein sehr aufwändiger Styleguide mit detaillierten Regeln für das Corporate Design.
Drei Faktoren bestimmen, wo ein Projekt landet: die Größe des Unternehmens, die Zahl der Marken und Submarken (Teilmarken unter einer gemeinsamen Dachmarke) und der Aufwand der internen Abstimmung. Ein halbes Jahr ist bei umfangreichen Projekten normal.
Abstimmung, Änderungen und Freigabe nehmen mindestens drei der acht Wochen ein. Viele Unternehmen unterschätzen diesen Anteil. Er hat einen Grund: Nimmt sich ein Unternehmen Zeit für die Freigabe, sammelt es das Feedback intern, filtert es und gibt es ausgearbeitet an uns zurück. Das verkürzt die Änderungsrunden danach.
Verzögerungen entstehen an dieser Stelle aus zwei Gründen. Im Sommer fehlen die zuständigen Mitarbeiter wegen Urlaub. Ein Projekt, das Anfang Juli startet, erreicht die interne Abstimmung Ende Juli und die Änderungsrunden im August. Häufiger fehlt aber Kapazität: Die verantwortliche Person betreut nebenbei andere Projekte und kommt an ihre Grenzen.
Auch bei uns gibt es Gründe für längere Laufzeiten. Ist das Studio stark ausgelastet, kündigen wir das vorab an. Bei komplexen Marken überlegen wir Aufstellung und Gestaltung länger, bevor wir entwerfen. Und ändern sich Vorgaben von Herstellern mitten im Projekt, wird die Gestaltung der Umsetzungen aufwändiger.
Bei vielen Anfragen steht ein fixer Termin im Hintergrund. Drei Wochen sind je nach Umfang machbar. Häufig erwartet das Unternehmen aber einen schnellen frischen Anstrich und stellt im Prozess fest, dass mehr nötig ist. Dann verlängert sich das Projekt.
Wir weisen früh auf den tatsächlichen Zeitbedarf hin und versuchen nicht, einen Termin um jeden Preis zu halten. Steht der Termin fest, setzen wir Prioritäten: Die wichtigsten Projektteile schließen wir bis dahin ab, den Rest finalisieren wir danach.
Ein Beispiel aus der Praxis, anonymisiert: Ein selbstständiger Coach ließ sein Branding überarbeiten. Das Briefing änderte sich mehrmals, weil die eigenen Vorstellungen noch unklar waren. Jede Änderung brachte neue Entwürfe, und jeder Entwurf lief durch eine lange Freigabe beim Kunden. Das Projekt zog sich stark in die Länge. Ein konkretes Briefing, an dem der Kunde festhält, hätte das verhindert.
Schärfe das Briefing, bevor das Projekt startet. Je klarer du weißt, was du willst und woran du festhältst, desto weniger Entwurfsrunden brauchst du. Plane die Freigabezeit fix ein und gib der zuständigen Person echten Freiraum. In größeren Unternehmen lohnt sich eine eigene Branding-Beauftragte oder ein eigener Branding-Beauftragter. Lege den Start so, dass die Feedbackrunde nicht in die Urlaubszeit fällt.
Rechne Website, Leitsystem und Packaging als eigene Zeitblöcke, für eine Website zwei bis vier Monate zusätzlich. Und nenne einen fixen Termin schon im Erstgespräch. Dann lässt sich festlegen, was bis dahin fertig sein muss und was danach folgt.
Du planst ein Rebranding und brauchst einen Zeitrahmen? Schreib uns kurz, was ansteht, dann geben wir dir eine erste Einschätzung.
Ein sehr kleines Projekt mit konkretem Briefing, klaren Vorgaben und sofortiger Freigabe dauert wenige Tage. Das bleibt die Ausnahme.
Nein. Die acht Wochen decken kleinere Umsetzungen wie Geschäftsausstattung und erste Vorlagen ab. Eine Website läuft als eigenes Projekt und braucht zusätzlich zwei bis vier Monate, inklusive Programmierung und Launch.
Wir nennen den tatsächlichen Zeitbedarf und versuchen nicht, den Termin um jeden Preis zu halten. Bleibt der Termin fix, priorisieren wir Projektteile und finalisieren den Rest danach.
Meist fehlt der zuständigen Person die Kapazität, weil sie nebenbei andere Projekte betreut. Im Sommer kommt Urlaub dazu. In größeren Unternehmen hilft eine Branding-Beauftragte oder ein Branding-Beauftragter mit Freiraum für das Projekt.
Ein Projekt mit größerer Unternehmensstruktur, mehreren Marken und aufwändiger Abstimmung dauert bis zu einem halben Jahr. Wird die gesamte Markenstruktur neu aufgerollt, mit detailliertem Regelwerk, kann es ein Jahr dauern.
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Wir melden uns mit einem Terminvorschlag für ein erstes Gespräch.